Letztes Jahr habe ich meinen alten Grabner Adventure Eco mit den Flachventilen verkauft. Diesen Winter habe ich meinen alten Grabner Outside mit den Schraubventilen (Feingewinde) von Grabner überholen lassen und dabei die Schraubventile durch Flachventile ersetzen lassen.
Leider habe ich beim Verkauf des Adventures den alten Adapter mitgegeben:
Grabner Adapter
Das war ein Fehler! Flugs habe ich mir einen neuen Adapter bei Grabner bestellt. Der nennt sich “Ventiladapter Bajonett”:
Grabner "Ventiladapter Bajonett"
Auch das stellte sich als Fehler raus! Wie ich später raussgefunden habe, ist der für an die Pumpe und NICHT für an das Ventil… :-( Warum er sich “Ventildapter” und nicht “Pumpenadapter” nennt erschliesst sich mir nicht. Beim Probe-Aufpumpen hat es angefangen zu zischen. Zum Glück habe ich das beim Testen gemerkt und nicht erst am Fluss.
Also nächster Anlauf: Wir kaufen ein “Überdruckadapter 0.3 bar”:
Grabner "Überdruckadapter 0.3 bar"
Das funktioniert jetzt auch richtig. Und beim ensprechenden Druck fängt das Ventil langsam an Luft abzugeben… Der einziege Kummer, den ich damit habe ist, dass sich das Überdurckventil lösen und ich es verlieren könnte… Das muss ich noch mit einer Schnur sichern.
Hier noch die Bedienungsanleitung für den Überdruckadapter von Grabner:
Der Grund für die neuen Überdruckventile, habe ich wo gelesen, ist, dass die Manometer oft falsch angezeigt haben und dabei Schläuche “fusioniert” oder gar geplatzt sein sollen. Ich kann sowohl das “Fusionieren” (selber gesehen) als auch das mit den kaputten Manometern bestätigen. Siehe Bild:
Diesmal sind wir schon das zweite Jahr in Oberbayern und im Vorarlberg unterwegs. Der Plan war: Iller, Argen und Bregenzer Ache. Leider hat uns der trocken Frühling und der magere Schneefall im letzten Winter einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Iller konnten wir befahren. Argen hatte viel zu wenig Wasser und bei der Bregi haben sie uns das Wasser abgedreht…
Übernachtet haben wir auf dem Camping Weiss in Bregenz (Karte). Der Camping ist unkompliziert und hat viel Platz. Hunde sind erlaubt. Die Küche ist OK aber das Angebot ist etwas spärlich.
Auf der Iller haben wir diesmal die Routen etwas anders geplant, was wesentlich besser war:
Tag 1: Einstieg Mc Donalds in Oberstdorf, Ausstieg: Immenstadt beim Baggersee.
An allen Einstiegen und Ausstiegen hat es gute Parkmöglichkeiten (Immenstadt). An Tieren haben wir gesehen: Zwei Rehe, einen Fuchs und einen riesengrossen Huchen!
Da Bregi und Argen nicht fahrbar waren, haben wir noch den alten Rhein gepaddelt:
Einstieg beim Isebähnli in Au SG, Ausstieg auf der Bootsrampe am Rheinspitz in Altenrhein.
Es hat extrem viele Biberspuren am alten Rhein. Gesehen haben wir jedoch keinen nur ein lautes Platschen in unmittelbarer Nähe hat uns seine Präsenz angezeigt.
Dafür haben wir mindestens 15 verschiedene Vogelarten gesehen (Milan, Mäusebusshard, zweierlei Möven, Blesshuhn, Stockente, Gänsesäger, Schwan, Krähe, Flussregenpfeifer, Bachstelze, Wasseramsel, Eisvogel, Amsel, …).
Gegessen haben wir auf dem Camping und wie schon geschrieben, war das Essen nicht berauschend aber OK. Das Angebot war etwas dürftig. Am zweiten Abend sind wir dann ins Wirtshaus am See in Bregenz (Karte). Hier war das Essen gut und das Angebot reichhaltig. Am dritten Abend sind wir in das Gasthaus Sternen in Hard (Karte). Hier war das Essen ebenfalls gut und das Angebot reichhaltig. Nur leider war die Chefin unfreundlich und das Personal hat es verpasst uns darauf aufmerksam zu machen, dass die Gaststätte schon um 21 Uhr schliesst. Daher konnten wir keinen Dessert mehr bestellen… :-(
Letzten Herbst sind wir auf einer Reko-Tour auf der Schussen gewesen. Wenn ich keine Notizen mache, rächt sich das früher oder später. Drum hole ich es hiermit nach.
Übernachtet haben wir auf einem Bauernhof bei Meckenbeuren (Karte). Der Preis war nach meinem Empfinden ziemlich hoch für den angebotenen Komfort. Der Bauer war nett und sonst war es aber OK. Das (Obst-)Holz, welches er uns verkauft hat war meines Erachtens ebenfalls überteuert für Brennholz.
Gekocht haben wir selber im Tipi, daher kann ich über Restaurants aus der Gegend nichts berichten.
Eingestiegen sind wir bei Ravensburg Südstadt hier. Fahren wollten wir bis an den See (Langenargen). Da sich aber meine beiden Kollegen zu wenig warm angezogen hatten und es zu Schneien anfing und ein kalter Wind aufkam, haben wir in Meckenbeuren nach ca. der Hälfte schon wieder abgebrochen und sind zu Fuss auf dem Bauernhof das Auto holen…
Die erste Sohlschwelle in Meckenbeuren lässt sich gut fahren. Weitere Infos und Notizen siehe in meiner Gewässerdatenbank.
Parkplatz ist beim Einstieg vorhanden. Aussteigen wollten wir in Langenargen am Hafen. Darum haben wir dort auch das Auto abgestellt (Karte). Aber man darf dort nur für 4? Stunden parkieren, was für unsere Bedürfnisse zu knapp ist…
Für unsere Kanu-Tour in Lappland möchte ich noch etwas üben Brot zu backen. Drum sind wir mit dem Dutch Oven in den Wald…
Vorbereitung
500 g Mehl und ein Beutel Trockenhefe. Eine Viertelstunde lang kneten. Dann bis zum nächsten Tag im Kühlschrank gelagert weil Zeit am nächsten Morgen zu knapp sein wird.
Teig vor dem Aufgehen lassen
Backen
Mit viel Ober- und Unterhitze am Feuer ca. 30 Minuten.
Test nach 30 Minuten
Uiii! Das war wohl etwas zuviel Hitze!
Das Brot hat zu warm gekriegt
Das Brot
Aber es duftet fein!
Kohle soll ja gesund sein! Zum Glück kann man die Kohle zum grossen Teil gut abklopfen... Innen drin ist es etwas knapp.
Fazit
Etwas weniger Ober- und Unterhitze dafür etwas länger backen…
Ich konnte es nicht lassen! Auf Ricardo habe ich einen relativ günstigen Grabner XR Trekking gefunden. Und da ich der einzige Bieter war, ist er jetzt mir!
Aber zu meiner Entlastung muss ich sagen, dass er nicht primär für mich gedacht ist, sondern für meine Kollegen und die Jungmannschaft: AndiW, FlurinA, RamonaW, Anna-LouisaS, BrigitteW und IvanA, etc.
Jetzt habe ich genügend Bootskapazitäten um Wildwasser-Touren mit Kollegen zu machen.
Der Dichtigkeitstest war gut! Kein ernsthafter Druckverlust nach 48 Stunden. Obwohl der Boden eine Schramme bis aufs Gewebe hat, habe ich das Gefühl, dass die Seitenschläuche mehr Luft verlohren haben…
Ansicht von vorne Ansicht von vorne-oben Ansicht von der Seite Ansicht von hinten-oben Und hier noch die HIN, Jahrgang 2008
Wer wissen möchte, was eine HIN ist, der schaue hier.
Nächstes Wochenende gehen wir das Boot auf den Iller testen…
Und zum Schluss noch eine Lebensweisheit
Wie viele Boote braucht ein angefressener Paddler? Immer eins mehr…
Ich habe es letzes Jahr verpennt, unsere Balkan-Tour 2024 schriftlich festzuhalten und jetzt steht schon die nächste Balkan-Tour 2025 vor der Türe…
Hinfahrt
Uster - Lindau - München - Salzburg - Kärnten nach Kobarid. Übernachten auf Kamp Lazar (Karte). Einige Tage aufder Soca unterwegs. Erkundigungen über Kamp Koren eingeholt (Karte). Logistik mit Autostopp und anderen Paddlern gelöst.
Bosnien
Weiter über Cividale del Friuli - Trieste - Rijeka - Karlovac - Bosanska Krupa. Übernachten bei Sandi auf Una Kamp (Karte). Man spricht deutsch!
Sandi hat uns ein super Restaurant mit dem etwas unpassenden Namen Alga (Facebook, Instagram) empfohlen:
Es liegt direkt am Ufer der Una (Karte) und hat super leckeres Essen!
Paddeln auf der Una von Kostela (Einstieg) bis Bosanska Krupa (Ausstieg beim Una Kamp). Sehr schöner Fluss! Sandi kann bei der Logistik helfen…
Unterwegs haben wir am Ufer der Una noch schnell im Camp Topole (Facebook) halt gemacht (Karte):
Weiter über Sarajevo nach Đurđevića Tara Karte. Gesundheitliche Probleme… Nach zwei Tagen weiter zum Osum.
Albanien
Weiter über Žabljak - Podgorica - Shkodër nach Berat an den Osum. River Side Camping (Karte). Zu wenig Wasser! Leckeres Frühstück und Abendessen gleich um die Ecke im Te Nani coffeeBar
Montenegro
Zurück über Shkodër - Podgorica - Kolašin - Mojkovac nach Đurđevića Tara. Übernachtet im Rafting Camp Miro - so, so… office@mirotara.com, +382 68 111 032, +382 69 311 032
Tara befahren bis Šćepan Polje. Ticket für Nationalpark muss hier gelöst werden.
EintrittskarteDozvola za čamce - kajake / Bootsführerschein – Kajak
Unterwegs habe ich mir verschiedene Marker gesetzt, weiss aber nicht mehr genau warum. Wahrscheinlich sind es Plätze, auf denen man gut übernachten kann oder wir übernachtet haben: Marker 1, Marker 2, Marker 3, Marker 4.
Ausstieg gleich bei Brücke links. Shuttle zurück nach Đurđevića Tara. Kostenpunkt EUR 140.-
Kroatien
Weiter über Nikšić - Trebinje - Benkovac nach Rastoke / Slunj. Übernachtet auf dem super schönen Camping Destination Korana (Karte).
Chauffieren liessen wir uns von Taxi Rastoke. Sehr freundlicher Fahrer und wir hatten nicht den Eindruck, dass er uns über den Tisch ziehen wollte.
Paddeln auf der Korana (Einstieg, Ausstieg beim Camping Destination Korana). Etwas wenig Wasser. Sehr anstrengend!
Weiter über Karlovac - Zagreb - Maribor - Graz nach Gleiming. Übernachten auf dem Reiteralm Camping beim Hotel Brunner, Gleiming 1, A - 8973 Schladming, urlaub@brunner-reiteralm.at, Tel: +43 6454-7312
Paddeln auf der Enns von Radstadt (Einstieg) nach Schladming (Ausstieg). Nicht so spannend. Wir sind uns inzwischen Besseres gewöhnt! Ausstieg war schlecht gewählt. Ev. weiter runter bis zum Kanuverleih Schladming?
Das Auto haben wir mit Bus 902 (13:50 +2h +2h) ab Schladming Bhf nach Radstadt Bhf nachgeholt.
Die Website Enns Flusswandern gibt möglicherweise noch weitere Ideen und Infos.
Heimfahrt
Zurück über Salzburg - München - Lindau nach Uster.
Wir haben uns bei uns im Verein Gedanken gemacht, ob die Sihl wohl ein lohnender Fluss sei… Die Informationen dazu sind spärlich. Man hört nicht allzu viel von der Sihl. Der Kanuclub Zürich hat Informationen dazu, welche auf der RiverMap einzusehen sind (Sicherheitskopie hier und hier).
Für die Sihl liegen auf der RiverMap folgende Beschreibungen vor:
Der Pegel Sihl-Blattwag (547) kann hier abgefragt werden. Beachte auch die unterschiedlichen Schreibweisen: Blattwag, Blattwaag und Blaattwaag (map.geo.adimn.ch und GIS des Kantons Zürich). Ob sich hier wohl jemand einen Scherz erlaubt hat?
Gute Luftaufnahmen findet man hier. Weitere Infos sind in meiner Gewässer Datenbank zu finden.
Reko-Wanderung
Am Wochenende war regnerisches Wetter angesagt. Also ideal um den ganze Fluss zu besichtigen und mal abzulaufen. Die Strecke zu bewandern lohnt sich übrigens auch so. Mir war nicht bewusst, dass das Sihltal hier so wild und natürlich ist. Der Pegel bei der Besichtigung war bei ca. 2.85 m³.
Vom Pegel Blattwag Fluss aufwärts Vom Pegel Blattwag Fluss abwärts Pegel Blattwag Baum im Fluss ca. 100 m nach Pegel Blattwag Die Sihl ist hier noch ziemlich technisch... Jetzt wird auch klar, warum ein Pegel von mindestens 10 m³ vorgeschlagen wird. Wehr von Hütten, hier wird ein Teil des Wasser abgezweigt. Nach dem Wehr hat es noch weniger Wasser... Steine, soweit das Auge reicht... Schema des Karftwerks Waldhalde Und die Karte zum Kraftwerk Waldhalde Nach dem Kraftwerk Waldhalde kommen wieder bis zu 4.5 m³ Wasser zur Sihl hinzu. Jetzt wird die Sihl fahrbarer... Die Wasserleitung entlang der Sihl wurde beim Hochwasser 2024 beschädigt. Bis Ende Juni 2025 muss mit Bauarbeiten gerechnet werden. Scheint aber keinen Einfluss auf das Paddeln zu haben... Der Sihlsprung, die schwierigste Stelle in diesem Abschnitt (WW IV?). Achtung: Ast in der Hauptfahrrinne! Mal schauen, wie das mit mehr Wasser wird... Flussabwärts des Sihlsprungs sieht es wilder aus, als es wirklich ist... Es gibt noch zahlreiche weitere kleine Stromschnellen. Hier zieht die Strömung direkt in die Felsen rein. Bei mehr Wasser kann man möglicherweise links abschleichen. Doof: Baum genau in der Hauptfahrrinne. Bei mehr Wasser bleibt ev. mehr Platz? Hier wird die Sihl sehr flach. Ein weiterer Grund warum man gnügend Wasser haben sollte. Wehr des Kraftwerks Schiffli Wehr kann bei wenig Wasser überkletter werden.
Bei welchen Medien informierst du dich? Dies gibt dir einen Hinweis darauf, wie du geframet bist…
Wo würdest du dich mit deiner politischen Einstellung im Swiss Policy Research Medien-Navigator verortent und welche Medien liest du wirklich? Wenn diese beiden Positionen nicht übereinstimmt solltest du dir Gedanken über deien Medienkonsum machen…
Deckt sich dein Medienkonsum mit deiner Weltanschauung? Die Antwort findest du, wenn du auf den Mediennavigator klickst/tippst:
Kalk + ΔT → Calciumoxid (CaO, Branntkalk) + CO2 + Wasser (H2O) → Ca(OH)2 (Sumpfkalk) → filtrieren + trocken → gelöschter Kalk. Im Kontakt mit Luft (CO2) gibt wieder Kalk (CaCO3)!
Achtung: Magerquark sollte KEIN Lab oder Fett enthalten da sonst Leim schlecht. Daher idealerweise veganer Magerquark (Lab) und/oder stark entrahmte Milch verwenden.
1 TL Kasein oder 3 Teile Milch + Soda od. Hirschhornsalz oder Potasche oder Kalkhydrat (Sumpfkalk)
Falls das mit dem Kasein-Leim nicht klappt: Leim hier kaufen.
Versuchsanordnung
Zutaten:
Migros Vollmilch Hochpast. Homogenisiert 3.5% Milchfett, Eiweiss: 3.3 g / 100 ml
7 613404 535134 / 2040.060
Fuchs: Topfen / Magerquark aus Magermilch pasteurisiert, Eiweiss: 10.6 g / 100 g
7 610553 072806
Migros Classic Magerquark aus pasteurisierter Magermilch, Eiweiss: 9.7 g / 100 g
7 623186 258404
Migros Budget Magerquark, aus pasteurisierter Magermilch, Eiweiss: 9.7 g / 100 g
7 613404 013465
Ausführung
je ca. 450 ml Migros Vollmilch Hochpast in Gläser abfüllen
1 Glas mit Saft einer halben Zitrone
1 Glas einfach stehen lassen
Restlichen ca. 100 ml Milch in Topf erwärmen, aber nicht kochen. 1 Suppelöffel Essig dazu → fällt sofort aus! Variante 1 und 2 können wahrscheinlich abgebrochen werden.
Gefälltes Kasein durch Filter aus Haushaltspapier filtrieren und ca. 5 mal mit 100 ml Wasser spülen. Dann im Backofen bei ca. 50°C trocknen und anschliessend im Mörser zerkleinern…