UT - Umtragen / Wehre
BW - Kanu-/Bootswagen 1 - mit oder ohne Fähre 2 - Noch nicht gefahren 3 - Fluss verwachsen oder auch mit querliegenden Bäumen 4 - Evtl. Teilstrecke auf dem Rhein N - Neu A - Änderung
Auf Wunsch von PeterK haben wir dieses Jahr was neues ausprobiert: Die Naab. Untergekommen sind wir beim sehr gastfreundlichen Kanu Club Schwandorf. Vielen Dank an Gabi, die uns so zuvorkommend betreut hat!
Haidenaab von Trabitz bis Hütten, sehr lange, bei Pressath ja nicht links in den Bach zum Sägewerk, sonst landet man im Elend! Zwei Otter gesehen! Abenteuerlich.
La Viellie Thur (alte Thur) ou Canal des Douze Moulis: Einbootsstelle, Ausbootsstelle. Diese Tour haben wir nach ca. 100 m abgebrochen, da zahlreiche Bäume im Bach lagen…
Brunnwasser: Einbootsstelle mit den 3 Quellen, Ausbootsstelle (sehr schön). Achtung: Das Brunnwasser darf nur von Anfangs März bis Ende Oktober befahren werden!
Das Brunnwasser, ein ökologisch wertvolles Gewässer! Les 3 Sources
Nachdem die Balkan Tour letztes Jahr so ein Erfolg war, haben wir für dieses Jahr wieder eine Tour auf den Balkan geplant. Ein Motto, dass ich mir vorgenommen habe: “Weniger ist oft mehr!”. Ein Motto, welches ich ignoriert habe: “Schöne Reisen sollte man nicht wiederholen, das zweite mal wird üblicherweise eine Enttäuschung”.
Anreise
Um das Kaufen eines Pickerls in Österreich zu vereinfachen und das Anstehen bei der Steckenmaut zu vermeiden, haben wir diesmal versucht, ein e-Pickerl (Vignette) für einen Tag und eine elektronische Strecknmaut (für ein Jahr) bei der ASFiNAG zu lösen, was einwandfrei geklappt hat. Leider gibt es das e-Pickerl nicht nach dem selben System wie die e-Maut. Die 1-Tages-Vignette gibt es nicht als Pickerl und somit kann man sogar noch 25% zur 10-Tage-Vignette sparen.
Wir sind diesmal mit einem etwas geländegängigeren Fahrzeug aufgebrochen als letztes mal.
Max voll bepackt
Die Route führte wieder über München, Salzburg und Villach nach Kobarid (Slowenien). Kurz nach Salzburg mussten wir mal tanken und sind dazu ab der Autobahn gefahren. Die Gelegenheit haben wir gerade auch noch dazu genutzt um im Gasthof Post in St. Martin am Tennengebirge zu Mittag zu essen. Das war sehr lecker…
Knödel im Gasthof Post
Da ich strikt nach Navi gefahren bin, hat mich dieses kurz vor Villach, statt über den Predil-Pass, links weg über den Wurzenpass / Korensko sedlo nach Kranjska Gora und anschliessend über den Prelaz Vršič / Vršičpass / Passo della Moistrocca / Werschitz- oder Werschetzpass geleitet. Eine Abkürzung, die sich auf jeden Fall gelohnt hat. Nicht unbedingt schneller, aber auf jeden Fall schöner. Wie wir später erfahren haben, war der Pass angscheinends gesperrt. Davon haben wir nichts mitgekriegt…
Vršičpass im Triglav
In Kobarid haben wir auf dem Kamp Koren übernachtet, welches wir bereits letzes Jahr erkundet hatten. Dort haben wir dann Stephan getroffen, der hier zu uns gestossen ist.
Leider war hier bereits die erste Enttäuschung: Kein Abendessen, kein Frühstück (der Chef fange erst am 10. Juni an), ganz viele Camper und wir mussten auf hartem Kies neben den Campern unsere Zelte aufschlagen. Wir sind dann am nächsten Morgen früh aufgebrochen und haben in Tolmin zuerst mal gefrühstückt:
Frühstück in Tolmin
Um uns schnell zu adaptieren und da dieses Schild ja nur für Personenwagen und nicht für Busse gilt, haben wir das Verkehrschild grosszügig ignoriert:
Parkplatz von Max
Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es weiter entlang der Idrijca, welche sich möglicherweise auch mal lohnen würde zu paddeln, über Idrija nach Kroatien und weiter nach Bosnien. Kurz nach Idrija sind wir an einen Motorrad-Unfall geraten, der eben erst passiert sein musste. Das war einer der Typen, die uns kurz zuvor halsbrecherisch überholten hatten. Nachdem wir viele Einheimische beobachtet hatten, die gewendet haben, haben wir es ebenfalls versucht und sind einem Einheimischen hinterher gefahren. Über eine enge Schotterpiste und über Stock und Stein bis uns plötzlich Verkehr entgegengekommen ist. Da wussten wir, wir sind auf dem richtigen Weg…
Am Abend sind wir dann auf dem Camp Odmaralište Topole, Facebook, Karte an der Una kurz unterhalb von Bihać angekommen wo wir herzlich empfangen wurden.
Camp Odmaralište TopoleCampingplatz-Team
Kleiner Tipp am Rande: Whatsapp scheint als Kommunikationsmittel sehr beliebt und verbreitet zu sein…
Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, sind wir nach Bosanska Krupa gefahren um im Restaurant Alga zu Abend zu essen.
Fischplatte im Restaurant Alga
Leider war auch das wieder eine Enttäuschung. Entweder habe sie mit der Qualität massiv nachgelassen oder unser Erinnerungen haben sich nachträglich geändert.
Am nächsten Tag sind wir auf die Una paddeln. Leider hatte sie Hochwasser. Statt einem verspielten lieblichen Flüsschen war es nur noch ein träge dahinziehender Fluss mit vielen Wirbeln und Pilzen. Es hat nicht sonderlich viel Spass gemacht. Erneut eine Enttäuschung.
Una bei Hochwasser
Am Abend haben uns ein Kollege vom Campingplatzbesitzer und sein Sohn uns in Bosanska Krupa abgeholt.
Anschliessend sind wir, auf Empfehlung des Campingplatzbesitzers ins Restaurant Kostelski Buk (Karte) abendessen. Was für ein Unterschied zum Vorabend. Hier hat es sich gelohnt!
Abendessen im Restaurant Kostelski Buk
einbooten und ausbooten una
weiter gehts… mit Marin Brod
Una Nationalpark Martin Brod
Una Nationalpark - Info 1Una Nationalpark - Info 2Una Nationalpark - Info 3Una Nationalpark - Info 4Una Nationalpark - Info 5Una Nationalpark - Info 6Una Nationalpark - Ticket 1Una Nationalpark - Ticket 2Restaurant Kod Zore in Martin BrodCamp Rabrenovic - Tara Place - GoranCamp Rabrenovic - Tara Place - SlavenkaTara TicketAuto Camp RazvrsjeAuto Camp Razvrsje
Dieses Jahr sind wir über den 1. Mai für 4 Tage an den Lech gefahren. Wir wollten eigentlich 2 Tage an den Lech und 2 Tage an die Isar. Da aber die Isar viel zu wenig Wasser führte und das Wetter am Sonntag schlecht werden sollte sind wir am Lech geblieben und haben Samstag abgebrochen.
Übernachtet haben wir wieder auf dem schönen Lechtal Camping Rudi. Besonderheiten: Es hatte sehr viele Maikäfer dieses Jahr.
Der Lech hat etwas mehr als Minimalwasserstand, was den Fluss meines Erachtens leichter macht als letztes Jahr (Mittelwasserstand).
Pegel Lech KW 18 2025
Wir haben einen neuen Einstieg ausgekundschaftet. Es hat Platz für wenige Autos und einen prima Zu- und Einstieg! Ansonsten vom Camping Häselgehr nach Weissenbach wie gewohnt.
Der Schwarze Adler in Elbigenalp hatte leider zu, dafür waren wir wieder im Gasthof Sonne in Häselgehr und in der Pizzeria Café zur Traube in Stockach welche super-leckere Pizzas hat!
Letztes Wochenende musste ich eine kleine Aussfahrt nach Norditalien an den Lago d’Orta machen. Das habe ich dazu genutzt bei Langeweile etwas sinnvolles zu machen und zu spazieren.
Dabei bin ich auf den Torrente Agogna (WW II-III) gestossen, auf dem man auch paddeln kann. In einer Kurve hat es dort üble Eisenträger im Bach (Karte):
Stahlträger im Agonga
Anschliessend sind wir noch ins Valle Sesia gefahren die Sesia anschauen. Auf dem Hinweg über den Passo della Colma / Colma di Civiasco sind uns Paddler entgegengefahren. Also waren wir auf dem richtigen Weg.
Als wir letztes Wochenende am Bodensee waren, ist uns folgender Hinweis aufgefallen:
Blinde Passagiere 1 Blinde Passagiere 2
Ich nehme an, es geht hier vor allem um die Quagga-Muschel.
Ich frage mich einfach nur, wie sinnvoll das Ganze ist? Gilt das auch für Wasservögel? Damit kann man das Verschleppen wahrscheinlich nur um ein paar Jahre verzögern aber nicht verhindern.
Mein Gartenteich, den ich vor einigen Jahren angelegt habe hatte innerhalb eines Jahres Wasserschnecken drin. Wie sind die da wohl hin gekommen???
Zudem haben wir früher jahrelang in allen möglichen Seen der Schweiz getaucht, ohne dass das je ein Thema war. Und heute ist das plötzlich ein Problem?
Beim Fischen, Stand-up-Paddeln, Tauchen sowie bei der Benützung von Kanus, Schlauchbooten oder anderen Wassergeräten sind folgende Massnahmen für alle stark empfohlen:
Reinigen oder spülen Sie Ihr Material gründlich, idealerweise mit heissem Wasser. Die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger muss auf einem Platz mit Anschluss an die Schmutzwasserkanalisation durchgeführt werden. Entleeren Sie sämtliche Wasserrückstände.
Kontrollieren Sie alles gründlich auf Rückstände von Pflanzen und Tieren.
Trocknen Sie die Ausrüstung vor der Nutzung auf einem anderen Gewässer vollständig.
Wenn sich alle an diese einfachen Regeln halten, bewahren wir die St.Galler Gewässer vor einer Invasion weiterer gebietsfremder Arten.
Letztes Jahr habe ich meinen alten Grabner Adventure Eco mit den Flachventilen verkauft. Diesen Winter habe ich meinen alten Grabner Outside mit den Schraubventilen (Feingewinde) von Grabner überholen lassen und dabei die Schraubventile durch Flachventile ersetzen lassen.
Leider habe ich beim Verkauf des Adventures den alten Adapter mitgegeben:
Grabner Adapter
Das war ein Fehler! Flugs habe ich mir einen neuen Adapter bei Grabner bestellt. Der nennt sich “Ventiladapter Bajonett”:
Grabner "Ventiladapter Bajonett"
Auch das stellte sich als Fehler raus! Wie ich später raussgefunden habe, ist der für an die Pumpe und NICHT für an das Ventil… :-( Warum er sich “Ventildapter” und nicht “Pumpenadapter” nennt erschliesst sich mir nicht. Beim Probe-Aufpumpen hat es angefangen zu zischen. Zum Glück habe ich das beim Testen gemerkt und nicht erst am Fluss.
Also nächster Anlauf: Wir kaufen ein “Überdruckadapter 0.3 bar”:
Grabner "Überdruckadapter 0.3 bar"
Das funktioniert jetzt auch richtig. Und beim ensprechenden Druck fängt das Ventil langsam an Luft abzugeben… Der einziege Kummer, den ich damit habe ist, dass sich das Überdurckventil lösen und ich es verlieren könnte… Das muss ich noch mit einer Schnur sichern.
Hier noch die Bedienungsanleitung für den Überdruckadapter von Grabner:
Der Grund für die neuen Überdruckventile, habe ich wo gelesen, ist, dass die Manometer oft falsch angezeigt haben und dabei Schläuche “fusioniert” oder gar geplatzt sein sollen. Ich kann sowohl das “Fusionieren” (selber gesehen) als auch das mit den kaputten Manometern bestätigen. Siehe Bild: