| Datum | Anlass | WW | Organisation |
| Sonntag, 3. Januar | Eskimofahrt | I-II | Kanu Club Tegelbach, kein IGOC Anlass |
| Samstag - Sonntag, 16. - 17. Januar | Winterfahrt | I-II | Daniel Näf |
| Samstag, 13. Februar | Hauptversammlung und Film- und Diaabend | Ruedi Eisenhut | |
| Freitag - Sonntag, 18. - 20. März | Doubs – findet nicht statt! | I-II | Pablo Hernando |
| Donnerstag – Montag, 24. - 28. März | L'Ain | I | Peter Weber |
| Freitag – Montag, 25. - 28. März | L'Ain II (unterer) | I | Paul Luginbühl |
| Sonntag, 10. April | Birs I (Quelle - Soyhières) | II-III | Christoph Eisenhut |
| Samstag, 16. April | Mondscheinfahrt Thur - Rhein | I-II | Ueli Fiechter |
| Sonntag, 17. April | Birs II (Soyhières - Rheinmündung) | I-II | Christoph Eisenhut |
| Samstag, 23. April | Safety - Tag I | I | Peter Erb |
| Samstag - Sonntag, 23. - 24. April | Kanubauertreffen Walensee | See | Paul Luginbühl |
| Freitag - Sonntag, 29. April – 1. Mai | Toce (I) | I-II | Oli Sennhauser |
| Freitag - Montag, 29. April – 9. Mai | Tarn | I-II | Peter Weber |
| Donnerstag - Sonntag, 5. - 8. Mai | Rheinauen I | Paul Luginbühl | |
| Sonntag - Sonntag, 8. - 15. Mai | Soca (SLO) | I-IV | Christoph Eisenhut |
| Freitag - Montag, 13. - 16. Mai | Ognon | I-II | Peter Weber |
| Samstag, 21. Mai | Rhy - Fäscht in Balzers | Christoph Eisenhut, kein IGOC Anlass | |
| Samstag - Sonntag, 28. - 29. Mai | Loue | I-II | Ruedi Eisenhut |
| Samstag - Sonntag, 4. - 5. Juni | Moesa | I-III | Pablo und Leo Eisenhut |
| Sonntag, 12. Juni | Schiffenensee | See | Paul Luginbühl |
| Freitag - Sonntag, 24. - 26. Juni | AWA - Tour | I-II | Peter Weber |
| Sonntag, 10. Juli | Alte Aare | I-II | Paul Luginbühl |
| Sonntag, 17. Juli | Safety - Tag II | I | Peter Erb |
| Sonntag, 24. Juli | Aare - Fahrt | I-II | Stefan Billing |
| Sonntag - Montag, 14. - 22. August | Rheinauen II | I-II | Wisi Reichmut |
| Sonntag, 28. August | Goldküstenfahrt I (Jona - Meilen) | See | Christoph Eisenhut |
| Sonntag, 4. September | Goldküstenfahrt II (Meilen - Zürich) | See | Christoph Eisenhut |
| Samstag - Samstag, 17. September bis 1. Oktober | Indianerfahrt Moldau | I-II | Daniel Meier |
| Freitag - Sonntag, 23. - 25. September | Greyerzersee | See | Daniel Näf |
| Samstag - Samstag, 8. - 15. Oktober | Ticino (Malpensa - Pavia) | I-II | Christoph Eisenhut |
| Samstag, 15. Oktober | Nachtfahrt Reuss | I-II | Peter Erb |
| Samstag, 5. November | Terminhöck | Daniel Meier | |
| Sonntag, 6. November | Frühstücksfahrt | I-II | Armin Gauch |
| Sonntag, 4. Dezember | Chlausfahrt | I-II | Aschi Kurt |
| Sonntag, 18. Dezember | Sonnwendfahrt | See | Daniel Näf |
Kategorie: Kanuwandern
IGOC Paddeltour auf Lorze und Reuss
Wèné hatte die Idee, dass wir am Freitag auf die Lorze könnten. Gesagt getan. Über die IGOC Mailingliste haben sich noch Thomas und Werner angemeldet.
Es war ein wunderschöner Tag. Die Lorze ist ein super schöner Fluss, viele Fische und Vögel sowie wilde Natur. Wir mussten nur einmal wegen umgestürzter Bäume (kein Biber!) umtragen.

Pegel war 11 - 12 m³ was sehr angenehm war. 

Rhône - Tour von Genf nach Lyon
Zusammen mit Arturo von der IG Opencanoe habe ich mir im Frühling während der Kanuferien auf dem Allier vorgenommen, die Rhone von Genf bis Lyon zu bepaddeln.
Sonntag
Am Sonntag früh sind wir bei Arturo in Richtung Genf abgefahren. Bereits um 10:30 sind wir an der ersten prima Einbootstelle angelangt, welche direkt am Nordufer unter der Pont d’Aigues-Vertes liegt. Anschliessend sind wir die Einbootstelle an der Moulin des Frères anschauen gegangen. Auch nicht schlecht aber da darf man nicht 10 Tage parkieren. Und als drittes sind wir beim Camping du Bois-de-Bay gelandet. Der hat zwar keinen Anstoss an die Rhone, dafür kann man hier gut 10 Tage parkieren und er ist nur ca. 10 Minuten Fussmarsch von der ersten Einbootstelle entfernt. Meiner Meinung nach perfekt. Aber nein, man muss sich auf anraten des Baslers noch eine vierte Möglichkeit anschauen: Einstieg nach der Barrage de Verbois (Oppi: km 12). Dort sind wir dann schlussendlich auch eingebootet und haben den Wagen auf dem Parkplatz der Kehrrichtverbrennungsanlage Aire-la-Ville (unter Video-Überwachung) abgestellt.
Stunden später geht es dann endlich los. Die Rhone hat hier starke Pegelschwankungen von bis zu einem Meter, was mich etwas irritiert. Nach ca. 15 Minuten bereits der erste Notstopp: Wir sind uns nicht sicher, ob das Auto abgeschlossen ist. Ich wartete bei den Booten. Währenddessen steigt die Rhone bereits wieder um knapp einen Meter an. Ein komisches Gefühl. Der Fluss ist mir von Anfang an unsympathisch…
Dann, endlich geht es los…
Schon bald erreichten wir das erste Wehr, die Barrage de Chancy-Pougny, welches es zu umtragen gilt. Kurz darauf die Stromschnelle von Pougny-Chancy. Ich suche mir früh, noch vor der Brücke, ein Kehrwasser und inspiziere das Ganze. Arturo erst nach der Brücke und ist schon fast in der Stromschnelle drin. Anschliessend ziehe ich ihn wieder zwei Kehrwasser hoch, damit er noch eine Chance hat den Fluss zu queren, denn die gute Umtragestelle ist links. Nachdem wir beratschlagt und beschlossen haben, hier zu übernachten, helfe ich Arturo zu umtragen. Ich selber beschliesse die Schnelle zu fahren.
Der Plan war gut, die Ausführung weniger. Ich kentere bzw. falle aus dem Boot. Keine Hilfe weit und breit. Also ziehe ich schwimmend mein nicht gekentertes Boot in heftigster Strömung 20 m zum Ufer. Ich schaffe es gerade noch in das letzte Kehrwasser bevor der Fluss auf den nächsten Prallhang mit Bäumen trifft. Anschliessend kämpfe ich mich die ca. 300 m, die ich abgetrieben bin, von Kehrwasser zu Kehrwasser wieder nach oben zu der Stelle, wo wir übernachten und am nächsten Tag wieder einbooten wollten. Unterwegs fragt mich eine Dame, ob ich Hilfe benötige, was ich dankend ablehne, da ich die inzwischen auch nicht mehr brauche. Aber wo ist mein Kompagnon?
Ich baue mein Zelt auf und zieh mich um. Ein ziemlich schlechter Start. Aber Glück im Unglück? Nichts ist verloren oder nass geworden. Dieser Fluss ist mir noch unsympathischer geworden als er Stunden zuvor schon war.
Anschliessend laden uns die sehr netten Leute von Opikanoa (Email, Mobile: +41 79 352 97 07) zu einem Bier bzw. einem Glas Wein ein, machen für uns Feuer und geben uns von Ihrem Taboulé ab…
Der Tag endet versöhnlich. Hier wäre ebenfalls ein sehr guter Platz, die Tour zu beginnen oder das Auto zu parkieren.
Montag
Am nächsten Morgen beim Frühstück schauen die Gemeindearbeiter kurz vorbei, welche die Abfalleimer leeren. Dann geht es los. Heute ist eine Schlucht und der Stausee von Génissat angesagt. Diesen erreichen wir dann auch gegen Abend. Gleich zu Beginn der Stauanlage hat es wunderschöne Parkanlagen, welche völlig abgelegen sind. Wir beschliessen hier zu campieren, da weit und breit keine Menschenseele zu erblicken ist. Aber zuerst gehen wir die Umtragestelle begutachten. Morgen stehen uns 75 Höhenmeter Umtragen bevor.
Beim Abendessen fährt ein Securitas-Fahrzeug vorbei. Wir grüssen höflich in der Hoffnung, dass uns der Sicherheitsmitarbeiter in Ruhe lässt, was er auch tut. Anschliessen verstauche ich mir in einem kleinen Loch in der Wiese fürchterlich den Fuss. Es knirscht ganz übel, hoffentlich ist nichts gerissen?
Wir gehen früh ins Bett. Plötzlich wache ich auf: Scheinwerferlicht ist auf mein Zelt gerichtet, orange Warnblinklichter sind am leuchten und es wird lamentiert. Was ist jetzt los? Hoffentlich scheuchen die uns nicht mitten in der Nach von hier weg. Mühsam ziehe ich mich an und humple zu den beiden Fahrzeugen. Arturo gibt bereits Entwarnung: Es betrifft gar nicht uns. Die beiden Fahrzeuge haben sich nur zufällig hier bei unseren Zelten getroffen und die beiden Fahrer verhandeln den Weg. 100 Meter weiter hinten ist eine Sackgasse! So in etwa muss man sich fühlen, wenn man mitten in der Nacht von einer Polizei- oder Militärrazzia aufgeschreckt wird…
Dienstag
Nach dem Frühstück fangen wir mit der Umtragung an. Der Plan ist, das Boot mit Gepäck zu einer kleinen Wiese zu bugsieren und ab dort das Boot und das Gepäck einzeln den steilen Weg runter zu tragen bzw. zu rollen. Da ich zu faul bin, mache ich die erste Steilpassage auch noch mit Boot und Gepäck und meinen grossen Rucksack lege ich einfach oben auf. Oberhalb eines tiefen Tobels kriegt mein Boot Schräglage, kippt um und zwei meiner Säcke poltern mit Getöse ins steile Tobel runter. Den dritten kann ich gerade noch halten. Der Zweite verfängt sich an einem Baum, den kann ich mir noch holen aber der grosse, rote scheint verloren. Was für eine Sch…-Tour. Ich bringe mein Boot an den Fluss runter und versuche das Tobel von unten, vom Fluss her zu erklimmen. Ich scheitere aber an einer senkrechten Felswand. Also versuche ich es von oben. Mit einem immer noch verstauchten Fuss klettere ich von oben in das Tobel und erreiche tatsächlich meinen Rucksack. Schon wieder Glück im Unglück? Es könnte schlimmer sein! Hoch ist einfacher als runter. Nach einer kurzen Verschnaufpause bringe ich auch mein letztes Gepäckstück zum Fluss runter zu meinem Boot. Die ganze Ausrüstung ist wieder komplett. Arturo ist inzwischen auch so weit. Es kann los gehen.
Gegen Mittag passieren wir die Barrage de Seyssel und kurz drauf wollen wir auf dem Camping in Seyssel (Tel. +33 6.50.58.70.24) zu Mittag essen und was kühles trinken. Aber die Rezeption hat geschlossen. Kein Essen, kein Trinken! Also gehen wir in den nahegelegenen Supermarché und kaufen ein.
Nach dem Mittagessen fahren wir weiter und müssen kurz darauf die Barrage de Chautagne umtragen. Dabei geht mir der Schlauch meines Bootstrolley kaputt. Was für eine Sch…-Tour! Zwei km weiter campieren wir unter einem Strommasten. Ich mache mich sofort auf ins nächste Dorf Mathy um mir bei einer Autogarage Hilfe zu holen. Unterwegs treffe ich ein altes Mütterchen und unterhalte mich etwas mit ihr über ihren schönen Garten, was sie sehr freut. Bei der Garage angelangt unterbreite ich dem Garagisten mein Anliegen, aber er scheint nicht zu wollen. Auf dem Rückweg treffe ich einen Algerien-Veteran und wir plaudern etwas über unsere Tour und Gott und die Welt.
Kurz vor dem Eindunkeln hören wir plötzlich Stimmen. Arturo meint, dass sei auf der anderen Flussseite. Ich gehe nachschauen. 2 Paddler mit ihren 3 Hunden halten direkt Kurs auf unsere Kanus, welche vom Fluss her einsehbar sind. Doug und Allan? sind noch unterwegs. Sie arbeiten in Chamonix auf dem Bau und sind gerade daran Ihre Zeit mit Kanufahren und Gleitschirmfliegen zu verbringen. Ich lade sie zu einem Rosé ein und da Doug heftiges Verlangen nach einer Zigarette hat, suchen wir zusammen ein paar Nielen. Spät in der Nacht, bei völliger Dunkelheit, machen sich die beiden wieder auf den Weg. Sie haben noch mindestens eine Stunde Wegs vor sich.
Langsam bessert sich meine Laune.
Mittwoch
Nach dem Frühstück geht es wieder los. Heute ist die Barrage de Savières dran wo wir wieder in die alte Rhone abzweigen. Diese Umtragung ist sehr lange. Das ist insbesondere anstrengend, da ja das eine Rad meines Karrens kaputt ist. Unterwegs hat es 3 Stromschnellen, welche wir nicht fahren sondern umtragen. Bei der einen Umtragung kommen uns zwei Transporter mit Kanus entgegen. Wir schwatzen ein wenig. Der Fahrer fragt, ob wir uns heute Abend auf dem Camping treffen?
Gegen Nachmittag treffen wir im hübschen Dörfchen Yenne ein. Der Camping Kanoti (Email, Telefon: +33 6.14.33.92.22) liegt direkt am Fluss. Wir schreiben uns ein und merken gleich, dass der Fahrer vom Mittag auch der Campinginhaber ist. Er und seine Partnerin führen den Camping und den Kanuverleih. Super schön und sehr zuvorkommend hier! Er versucht mir sogar zu helfen, meinen Schlauch zu flicken. Hier merken wir erst, dass das aussichtslos ist, da der Schlauch kein Loch hat, sondern das Ventil abgeplatzt ist. Er muss also ersetzt werden. Der Campingwart kramt in seiner Kiste und sucht, ob er noch so ein Rad hat. Leider hat er aber keins in der richtigen Grösse.
Abends gehen wir noch in das Fer à Cheval (Email, Telefon: +33 4.79.36.70.33) lecker Abendessen. Es scheint hier ein Pilgerweg durchzukommen.
Donnerstag
Da offenes Feuer (mit dem Fibi) auf dem Camping verboten ist, verwende ich heute meinen Spritkocher für das Frühstück. Anschliessend geht es wieder los. Kurz nach dem Camping gibt es wieder ein Wehr, welches nur mit bei Niedrigwasser und ggf. bei Mittelwasser passiert werden darf. Bei Hochwasser ist die Strömung zu stark! Ein Teil des Wassers wird für eine kurze Wildwasserstrecke gebraucht. Nach der Umtragung gelangen wir in die wunderschöne Schlucht von La Balme.
Kurz danach fliesst der Rhone-Kanal wieder zu uns in die alte Rhone. Schon bald spüren wir den Rückstau des Wehrs von Bugey. Hier liegen die Häuser teilweise hinter dem Damm unter dem Wasserspiegel. Und ist es extrem heiss. Zudem fängt kurz vor Mittag die Thermik an flussaufwärts zu blasen.
Nach der Barrage gelangen wir in das Naturschutzgebiet. Hier ist es wie im Paradies. Kühl, Bäume, Vögel singen… Aber wo übernachten?
Am vermeintlichen Ende des Naturschutzgebietes, direkt bei der Einmündung des Hauptarmes sehen wir ein Stück gemähtes Ufer. Es hat genau Platz für zwei Zelte. Sofort ist der Platz in Beschlag genommen.
Freitag
Nach dem Frühstück während des Zusammenpackens kommt uns die Besitzerin des gemähten Fleckens besuchen. Sie macht gute Mine zu bösen Spiel und meint, sie wolle uns nicht stören.
Weiter geht es etwas geruhsamer. Mahl kein Wehr heute!
Dafür kommen wir am AKW von Creys-Malville mit dem Reaktor Superphénix vorbei.
Am Nachmittag erreichen wir den Camping Le Point Vert (Email, Telefon: +33 4.74.36.13.45, Mobile: +33 6.43.16.38.24). Sehr nette Inhaber. Wir kriegen sogar einen Platz am Schatten. Es ist wieder sehr heiss heute. Unsere Nachbarn auf dem Camping laden uns sogleich zu einem Bier/Eistee ein. Am Abend gehen wir in die nahegelegene Kneipe Abendessen. Es ist richtig Ramba-Zabma los hier. Morgens um zwei kehrt Ruhe ein.
Samstag
Das Abendessen scheint uns nicht so gut bekommen zu haben. Wir müssen beide unterwegs mal hinter die Büsche. Kurz drauf kommt auch schon die Barrage Sault-Brenaz mit einem weiteren Wildwasserkanal. Vielleicht hätten wir besser hier übernachtet? Wir booten in einer ehemaligen Schleuse ein.
Weiter geht’s. Heute kommen wir gut voran.
Wir sind genau vor dem militärischen Sperrgelände als plötzlich weiter unten am Fluss ein Höllenlärm losgeht. Sieben oder acht Gefährte kommen uns mit hohem Tempo entgegen und das sind definitiv keine Boote. Hoffentlich sind wir nicht in eine Militärübung geraten. Die Dinger entpuppen sich als Hoovercrafts und da sie bunt sind, sind sie wohl eher nicht militärischer Natur.
Ich mache Arturo drauf aufmerksam, dass wir langsam einen Nachtplatz suchen sollten, wenn wir nicht schon heute in Miribel ankommen wollen. Doch er hört nicht zu. Und eh wir uns versehen sind wir schon fast an der Barrage de Jonage.
Wir übernachten unter einer Hochdruck-Gas-Pipeline. Am Abend kommt noch ein Fischer vorbei und klärt uns auf, dass das ganze trübe Wasser der Rhone daher stammt, dass die Schweizer Kraftwerke die Becken reinigen. Sonst sei das Wasser klar.
Später kommt ein wenig Regen auf und ein heftiger Wind zieht über uns hinweg.
Sonntag
Heute stehen wir sehr früh auf. Wir wollen um 10 Uhr in Miribel sein, damit wir den 10:21 Zug nach Genf erreichen. Arturo befürchtet zudem, dass wir sehr lange bei der Barrage de Jonage verbringen werden. Nach kurzer Zeit sind wir bereits da. Das Umtragen ist für uns inzwischen ein Klacks. Um 8 Uhr 30 sind wir in Miribel. Wir hätten fast noch den früheren Zug geschafft.
Es geht eine Diskussion los, ob der Billetautomat Kreditkarten akzeptiert und ob Billette bis Genf gelöst werden können. Ich erhalte Recht durch einen tatkräftigen Beweis. Frankreich ist ja schliesslich kein Entwicklungsland! Arturo geht das Auto in Genf holen. Um 16 Uhr 30 ist er wieder bei mir. Wir verladen das Material und ab geht es heimwärts. Gegen Mitternacht bin ich wieder zurück in Uster.
Nach dem sehr schlechten Start hat sich das Unternehmen doch noch zum Positiven entwickelt. Am Schluss war mir die Rhone sogar wieder sympathisch. Mit ca. 180 km auf dem Fluss in 8 Tagen (knapp 25 km/Tag) mit 9 Stauwehren und insgesamt ca. 150 Höhenmetern war das bisher meine anspruchsvollste Tour. Mal schauen, was als nächstes kommt? Vielleicht Isle of Arran? Das Boot dazu ist schon fast meins.
Literatur
DKV-AUSLANDSFÜHRER, Band 3, SÜDFRANKREICH, KORSIKA, Seite 71 - 74 Flussführer Rhone ab Genf und Frankreich von Siesta Oppi Kanushop GmbH
Frühlingstour auf dem Zugersee 2017
Heute war ich mit Wasserläufer auf dem Zugersee. Daniela ist mitgekommen: Saisoneröffnung 2017 für iSUPs:
Wird sind von Arth am See
nach Zug unterwegs gewesen
und haben super Wetter erwischt!
Aber leider war es etwas laut: 2 Gotthardzuglinien, 1 Gotthardautobahn und 2 Kantonsstrassen… :-(
Kurz vor Zug hat uns dann die Hektik wieder erfasst. Gesamte Distanz ca. 15 km.
Reussplausch Ersatz April 2017
Thomas konnte den Reussplausch nicht durchführen. Zum Glück ist Barbara eingesprungen und hat über die IGOC Teilnehmerliste angefragt, ob wer mitkommt.
Gemeldet haben sich Werner und ich. Die GOC-Leute sind nicht gekommen. Es hat sich total gelohnt wie die ganzen strahlenden Gesichter zeigen:
Wir haben uns um 11 Uhr beim Honegger-Wehr in Bremgarten getroffen. Ich bin von noch etwas weiter oben gekommen, damit ich weniger weit von der S-Bahn Station aus latschen musste. Unterwegs habe ich bereits 2 Eisvögel uns zahlreiche Biber-Frassspuren gesehen.
Barbara, Philipp und Werner waren schob fast bereit. Nach einer kurzen Besichtigung der Welle ging es los. Abfluss: 116 m³
Bei diesem Wasserstand hat es schon etliche Steine, die zum Spielen einladen. Bei einem höheren Abfluss verschwinden diese. Bei geringerem Wasserstand gibt es noch mehr zum Spielen!
Eine Welle hat mich erwischt. Da muss ich noch mal etwas üben…
Sonst war alles prima. Pausenplatz, Wetter, Wasser, Kollegen, … Was will man mehr?
Ein paar Steine haben sich heimtückisch angeschlichen.
Kanuferien auf dem Allier
Arturo ist als Ersatz für die verpatzte Skitourenwoche mit mir auf den Allier gekommen. Übernachtet haben wir auf dem Camping La Courtine (7, Rue de Saint Laurent, F-03500 Châtel-de-Neuvre, Telefon: +33 4.70.42.06.21 oder Mobile: +33 6.24.93.01.35, mail@camping-lacourtine.com) beim deutschen Norbert Niem. Dieser Camping hat das ganze Jahr über geöffnet und liegt relativ ruhig ca. 100 m vom Allier entfernt unterhalb des Dorfes ca. 50 m flussabwärts nach der Brücke über den Allier.
Verpflegen kann man sich im Dorfladen (Panier Sympa, 3, Route de Saint Pourçain, F-03500 Châtel-de-Neuvre, +33 4.70.20.81.08 oder +33 4.70.43.11.57, Mittwoch bis Samstag 07:30 bis 12:30 und 15:30 bis 19:00, Sonntag 07:30 bis 12:30) und der Bäckerei (Boulangerie Châtel-de-Neuvre, Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag 06:30 bis 12:30 und 16:00 bis 19:00, Sonntag 06:30 bis 12:30, Telefon +33 4.70.44.11.27) gleich gegenüber, welche sich ca. 10 Minuten zu Fuss vom Camping befinden.
Auswärts essen ist etwas schwieriger. Im Dorf selber kriegt man im Bistrot Gourmand (Telefon: +33 4.70.42.08.01, lebistrotgogourmand03@gmail.com, 4 Rue de Moulins) Frühstück und Donnerstags bis Sonntags Abendessen (Mittwoch geschlossen).
Immer was zu Essen (leckeres Buffet) gibt es im Trucker-Stop Au Top de Roulier (Zone Industrielle Les Gris, F-03400 Toulon sur Allier, +33 4.70.35.13.80).
Norbert bietet Kanu-Shuttle an und hat uns am folgenden Tag auch bereits nach Vichy gefahren, wo wir in der Nähe des Clublokals des Canoë Kayak Club de Vichy eingebootet haben.
Dann ging es den Allier runter in Richtung Loire: Siehe Karte.
Übernachtet haben wir am Ufer oder auf Kiesbänken
was erlaubt sein soll, wenn man sich nicht im Naturschutz- oder Stadtgebiet befindet.
Auf dem ersten Stück bis zurück zum Campingplatz gibt es keine nennenswerte Hindernisse oder Schwellen. Einzig die Schwelle bei Billy haben wir rechts umtragen, obwohl sie beim Wasserstand von -0.20 bis -0.33 m fahrbar gewesen wäre.
Wir hatten zum Glück ein super Wetter erwischt. Kein Regen, relativ warm aber leider manchmal bis kurz vor Mittag Nebel.
Vom Camping La Courtine sind wir weiter nach Moulins durch das Réserve Naturelle Val d’Allier gefahren. Achtung: Erst nach dem weiss-roten Strommasten anlanden, da Naturschutzgebiet. Es gibt Parkwächter und zahlreiche Videokameras, die aufpassen. Zur Zeit sind angebundene Hunde auf dem Boot noch zulässig. Das kann sich aber in Zukunft ändern.
Interessanterweise haben wir weiter unten, nach dem Naturschutzgebiet, mehr Vögel gesehen als im Naturschutzgebiet… :-)
In Moulins haben wir das Blockwehr
bei der Brücke wieder links umtragen haben (ausbooten nach dem Camping). Das Blockwehr soll im linken Bogen befahrbar sein. Haben wir uns aber nicht getraut.
Weiter ging es Fluss abwärts. Sobald man das Stadtgebiet verlassen hat, finden sich wieder zahlreiche Möglichkeiten zum Übernachten.
Ausgebootet haben wir links bei der Brücke von Le Veurdre (an der D978A) beim Clubhaus des lokalen Kanu-Clubs, wo uns Norbert wieder holen gekommen ist.
Siehe auch: Wasserwandern auf dem Allier
Info: Frankreich gilt als stark Lyme-Borreliose (Zeckenübertragung) verseucht, was aber vom Staat verschwiegen werden soll.
IGOC-GOC Trappernight auf dem Wohlensee
Dieses Wochenende haben wir die IGOC-GOC Trappernight auf dem Wohlensee durchgeführt. Organisiert wurde der Anlass von Paul.
Gestartet sind wir in Worblaufen bei der Eisenbahnbrücke bzw. dem Clubhaus der Berner Paddler. Übernachtet haben wir auf der Landzunge zwischen den beiden Jaggisbächen. Ausgestiegen sind wir beim Kanu- und Ruderclub Bern im Kappelenring.
Der Wasserstand der Aare war mit fast 150 m³ recht hoch, die Stromschnelle bei der Eisenbahnbrücke aber gut fahrbar.
Mitgekommen sind Rüdiger, Anika und Paula vom GOC und Paul, Arturo mit Prinz, Hausi und ich vom IGOC. Stefan, Päsche und Theo sind später noch zu uns gestossen.
1 Gedanken zu „IGOC-GOC Trappernight auf dem Wohlensee“
Kanuferien Checkliste
Boot
- Boot
- Paddel
- Spritzdecke
- Treidel-Seile
- Bootssitze, Bootshaut
- Bootswagen
- Bootssack
- Bootspumpe
Hammer- Wurfsack auf Boot
- Paddelhalter (Gummizug, Spinne)
- Befestigungsschnüre (Nylon, Reepschnüre)
- Bootsflickzeug + Ersatzmaterial
- Bootsschwamm und/oder Wasserschöpfer
- Haltenetzli für Karte (Seekajak)
- Spannset für Boot auf Auto
Paddelausrüstung
- Bootssäcke (wasserdicht)
- wasserdichter Handy- und Geldbeutel
- Brillenbändel
- Anzug
- dicke Socken
- Füsslinge
- Handschuhe
- Weste komplett (Karabiner, Messer)
- Helm oder Hut
- Krocks
- Wurfsack
Knieschoner- Wasserflasche
Kleider
Windstopper- Faserpelz
- Hosen
- Merino-Unterwäsche, Nacht-Socken
SonnenbrilleSonnencrème- Stirnlampe
- Apotheke
- Ersatzkleider
- dicke Jacke
- Kappe
- Rucksack
- Schuhe
+ 5-Fingers - Regenschutz
- Reservebrille
- Zahnbürste und Zahnpasta, Frottiertuch
Karten - Orientierung - Reisen
- eMail Ferienabwesenheit
- Briefkasten leeren organisieren
- Karten vom Gebiet und Anreise
- OSMand Karten herunterladen
- Topos, Kanuführer (DKV, etc.)
- Euro, Ausweis, Kreditkarte
- Kamera, Handy und Ladegerät, Powerbank
Camping
- Zelt
- Schlafsack,
Seiden-Inliner undLuftmatratze - Bett und Stuhl
- Tarp + Heringe, Tarp-Stange, Unterlage/Matte und Schnüre
- Spaten, WC-Papier
- Kiesbank-Heringe,
Fäustel,Beil - Fischerrute
- Ofen (Tschum), Holz, Lampe
Kochen
- Ofen
- Zündhölzer, Feuerzeug und Starthilfe
- Säge, Beil, Feuerstein
- Küchenbrett
, Kaffeemaschine - Pfanne, Kochtopf, Rührlöffel, Chromstahl-Schwamm
- grosser Becher, Teller und Besteck
- kleiner Kocher, Sprit und Topf
- Haushaltpapier, Abfallsack
Essen
- Wasser 3 l pro Tag
- Wasseraufbereitung (Filter, Beuterl, Schlauch, Flasche) und Silberjodid-Tabletten
- Thermoskrug
- Öl, Salz und Gewürze, Tee
- Teigwaren, Kartoffelknödel
- Linsen, Erbsen, Bohnen
- Büchsen (Fisch, Fleisch), Rösti
Alpenrhein Teil 2
Gestern waren Oli
und ich
auf dem Alpenrhein Teil 2 für den Sommer rekognoszieren. Zudem haben wir noch Material und Wetterbedingungen getestet.
Böhenspitzen dürften so um 100 km/h geherrscht haben. Teilweise war mein neuer Ally namens Wasserläufer nicht mehr beherrschbar. Gut zu wissen, wie sich so was anfühlt. An Land hat es mein Boot sogar einmal um die eigene Längsachse gedreht und wieder abgesetzt (ca. 30 kg mit Inhalt). Auf dem Wasser kann man es zwar halten aber man driftet nur noch irgendwohin…
Pegel war irgendwas zwischen 50 und 100 m³ (Domat/Ems oder Diepoldsau).
Eingestiegen sind wir für die zweite Etappe in Bad Ragaz, auf der rechten Seite, gleich unter der Eisenbahnbrücke (prima Einstieg) und ausgestiegen sind wir in Oberriet, links, ein paar 100 Meter nach der Zollbrücke (etwas krackseln nötig). Wir wollten die kleine Brücke über die A13 erwischen und möglichst nichts mit dem Zoll zu tun haben.
Übernachtungsmöglichkeiten sehen recht gut aus am Fuss des Heidenkopfs. Und zwischen Illspitz und Frutz sollte sich auch ein Plätzchen finden lassen.
Kanu-Daten auf uMap / Openstreetmap
Auf der FrOSCon 16 bin ich in einem Vortrag zum Thema Open Street Map gewesen. Das spannendste am Vortrag war die Erwähnung des Projekts uMap, welches auf OSM basiert.
Vor kurzem habe ich mich daran gewagt selber mit uMap herum zu experimentieren:
Leider habe ich es noch nicht geschafft, die uMap hier in WordPress zu embedden… :-(






































Die IGOC–GOC Trappernight auf dem Wohlensee war ein spannendes Abenteuer / Naturerlebnis. Die Initiative von Paul, diese Veranstaltung zu organisieren, verdient Anerkennung. Es war ein unvergesslichen Wochenende, das von einem abwechslungsreichen Programm geprägt war.